Zum Saisonabschluss
noch Vize-Schweizermeister
Am
9. September wurden in Schüpfheim LU die Schweizer Meisterschaften im LMM
durchgeführt. Zihlschlacht reiste mit der Knaben B Mannschaft an und erreichte
hinter Unterseen Silber.

Mit einer ziemlich
guten Leistung beim 80m Sprint konnten die Zihlschlachter zufrieden in den
Wettkampf starten. Pascal Moor lief eine Zeit von 10.10s, Fabian Roth schritt
nach 10.88s über die Ziellinie, Dominik Künzle brauchte für die 80m 11.02s
und Daniel Rüfenacht kam nach 11.54 ins Ziel. Jürg Rüfenacht erlitt im Sprint
leider eine Zerrung und musste den Wettkampf frühzeitig beenden. Nun lag es an
den Verbliebenen vier zu punkten und eine einzigartige Leistung zu vollbringen.
Die jungen Zihlschlachter wussten, warum sie die lange Reise nach Schüpfheim
angetreten haben. Es war nicht nur eine Jugireise oder ein Ausflug, nein an
einer Schweizer Meisterschaft zählen nur die Medaillen. Deshalb wurde auch mit
einigen zusätzlichen Trainingseinheiten dementsprechend gut vorbereitet an den
Start gegangen. Im Hochsprung kamen dann die Zihlschlachter optimal in Fahrt.
Dominik Künzle glänzte mit 1.55m, Pascal Moor mit 1,50m und Daniel Rüfenacht
und Fabian Roth konnten sich mit 1.45m an der neuen persönlichen Bestleistung
erfreuen. Nach zwei Disziplinen war vom Lautsprecher zu hören, dass die
Zwischenrangliste von Zihlschlacht angeführt wurde. Nun wurde immer
offensichtlicher, dass Zihlschlacht mit einem weiter optimalen Wettkampfverlauf,
zum erweiterten Favoritenkreis zählt. Als dritter Wettkampfteil stand das
Kugelstossen an, was wohl nicht für alle die Lieblingsdisziplin ist. Daniel Rüfenacht
stiess die Kugel noch nie über die neun Meter Grenze. Fabian Roth war bis anhin
sehr unkonstant und wollte zum ersten mal die zehn Meter knacken. Zihlschlacht
wollte aber trotzdem unbedingt auch nach dem Kugelstossen in den Medaillenrängen
verbleiben. Zum erstaunen der Leiter, wurden die Kugeln über die erwarteten
Weiten gestossen. Daniel Rüfenacht erreichte mit seinem explosiven Stoss 9.62m,
Dominik Künzle 10.01m, Fabian Roth 10.06m und Pascal Moor mit seiner eindrücklichen
Leistung 11.96m. Nach der sensationellen Leistung im stossen, wurde der
Weitsprung angegangen. Alle vier wussten nicht zu überzeugen und hinterliessen
einen allgemein schwachen Eindruck. Alle sprangen 30 bis 60cm unter die
erwartete Durchschnittsleistung. Mit 5.16m konnte Pascal Moor als einziger über
die 5m springen. Man ging davon aus, dass sich Zihlschlacht wohl oder übel
von den Medaillenrängen verabschiedet hatte. Die Wahrscheinlichkeit, dass im
1000m noch viel aufgeholt werden konnte, schien unwahrscheinlich.